- Kassenanerkannte private Spitex
- Einsätze an 365 Tagen im Jahr
- Feste Bezugspersonen
- Erstgespräch kostenfrei
Was heisst private Pflege zu Hause?
Private Pflege zu Hause bedeutet: Eine private, von den Krankenkassen anerkannte Spitex pflegt Sie oder Ihren Angehörigen in der eigenen Wohnung, statt der Gemeindespitex. Sie dürfen Ihre Spitex in der Schweiz frei wählen. Für die kassenpflichtige Pflege zahlen Sie bei einer privaten Spitex nicht mehr als bei einer öffentlichen, denn die Beiträge der Krankenkasse und die Patientenbeteiligung sind gesetzlich festgelegt.
Mit «privater Pflege» meinen viele aber auch etwas anderes: eine Person aus der Familie, die bezahlt pflegt, oder eine Pflegekraft, die im Haushalt wohnt. Weiter unten erklären wir, was davon möglich ist und was nicht.
Drei Möglichkeiten für private Pflege zu Hause
Oft ist es eine Kombination. Beim Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was zu Ihrem Alltag passt.
Private Spitex
Unsere Fachpersonen kommen zu Ihnen
Für Körperpflege, Medikamente, Wundversorgung und Hilfe im Haushalt. Gut, wenn ein paar Einsätze am Tag reichen.
- Einsätze an 365 Tagen, zwischen 6 und 22 Uhr
- Feste Bezugspersonen statt wechselnder Gesichter
- Pflege nach KLV wird über die Krankenkasse abgerechnet
Angehörige anstellen
Wer schon pflegt, bekommt einen Lohn
Wir stellen eine Person aus der Familie oder dem Umfeld an, wie Mitarbeitende einer Spitex. Verwandt sein muss sie nicht.
- Im Durchschnitt CHF 35 pro Stunde, mit Sozialversicherungen
- Start ohne Ausbildung, Pflegehelferkurs im ersten Jahr
- Eine Pflegefachperson besucht Sie jeden Monat
24-Stunden-Pflege
Ein Team, wenn es rund um die Uhr braucht
Wenn jemand Tag und Nacht Pflege braucht, wechseln sich mehrere vertraute Pflegepersonen ab. Sie erhalten eine Offerte für Ihre Lage.
- Mehrere feste Bezugspersonen im Wechsel
- Nachteinsätze gemäss Offerte
- Wir sagen offen, wenn ein Heim günstiger wäre
Erzählen Sie uns von Ihrer Lage
Wer braucht Pflege, und was ist schwierig geworden? Ein paar Sätze genügen. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Arbeitstags. Das erste Gespräch ist kostenfrei.
Vielen Dank
Sie möchten nicht warten? Rufen Sie uns an: 044 521 11 13
Lieber direkt sprechen? 044 521 11 13
Wo stehen Sie gerade?
Wählen Sie die Situation, die Ihrer am nächsten kommt. Jede Karte führt zur passenden Hilfe.
Private Pflegekraft im Haushalt
Eine Pflegerin, die bei Ihnen wohnt?
Viele suchen eine private Pflegekraft, die im Haushalt lebt und rund um die Uhr da ist. Seit dem 1. Dezember 2025 gelten dafür strengere Regeln (Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz): Eine einzelne Person darf keine 24-Stunden-Betreuung mehr leisten. PRICA vermittelt deshalb keine Live-in-Betreuung. Wir bieten zwei Wege, die rechtlich sauber sind und bei denen Krankenkasse, Kanton und Gemeinde die Pflege mitfinanzieren.
- Jemand aus Ihrem Umfeld wird bei uns angestellt und pflegt
- Ein festes Team übernimmt die Pflege rund um die Uhr
- Bei Ferien oder Krankheit springt unser Team ein

Was kostet private Pflege, und wer bezahlt?
Pflege zu Hause wird aus mehreren Töpfen finanziert. Für die kassenpflichtige Pflege bezahlen Sie bei einer privaten Spitex gleich viel wie bei der Gemeindespitex.
Krankenkasse
Feste Beiträge pro Stunde
Die Grundversicherung zahlt für die Pflege nach KLV feste Beiträge, schweizweit gleich.
- Grundpflege: CHF 52.60 pro Stunde
- Behandlungspflege: CHF 63.00 pro Stunde
- Abklärung und Beratung: CHF 76.90 pro Stunde
Kanton und Gemeinde
Den Rest der Pflegekosten
Was die Krankenkasse nicht deckt, übernehmen Kanton oder Wohngemeinde als Restfinanzierung. Diese Kosten sehen Sie auf Ihrer Rechnung nicht.
Ihr Anteil
Patientenbeteiligung, gesetzlich begrenzt
Ab 18 Jahren zahlen Sie einen Anteil an die Pflege, dazu Franchise und Selbstbehalt Ihrer Krankenkasse.
- Kanton Zürich: CHF 7.65 pro Einsatztag
- Höchstens CHF 15.35 pro Tag (z. B. Kanton Bern)
- Für Kinder unter 18 Jahren: keine Beteiligung
Haushalt und Betreuung zahlt die Krankenkasse nicht. Je nach Lage übernehmen Ergänzungsleistungen, die Gemeinde oder eine Zusatzversicherung einen Teil, und die Hilflosenentschädigung der AHV oder IV hilft bei den Kosten. Wir prüfen das mit Ihnen. Stand der Beiträge: KLV Art. 7a, 2026.
So beginnt die Pflege bei Ihnen
Anruf oder Nachricht
Im kostenfreien Erstgespräch hören wir zu und sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist, auch wenn eine andere Lösung besser passt.
Besuch bei Ihnen zu Hause
Eine diplomierte Pflegefachperson klärt den Bedarf ab und rechnet mit Ihnen durch, wer welche Kosten übernimmt. Für die Grundpflege braucht es dafür keine ärztliche Verordnung.
Start nach der Kostengutsprache
Sobald die Krankenkasse die Stunden bestätigt, geht es los. Sie haben eine feste Ansprechperson, die Sie begleitet.
Nicht sicher, was passt?
Rufen Sie uns an. Wir sortieren das gemeinsam.
Spitex, Anstellung in der Familie oder ein Team rund um die Uhr: In einem Gespräch wissen Sie, was für Sie infrage kommt und was es kostet.
Häufige Fragen zur privaten Pflege
Ist private Pflege teurer als die Gemeindespitex?
Für die kassenpflichtige Pflege nicht. Die Beiträge der Krankenkasse und Ihre Patientenbeteiligung sind gesetzlich festgelegt und bei anerkannten privaten und öffentlichen Anbietern gleich. Unterschiede gibt es bei Leistungen, die die Krankenkasse nicht zahlt, etwa Haushalt oder Begleitung. Diese verrechnen wir nach Tarif, und wir sagen Ihnen vorher, was sie kosten.
Brauche ich eine ärztliche Verordnung?
Für die Grundpflege nicht mehr. Seit dem 1. Juli 2024 dürfen diplomierte Pflegefachpersonen den Bedarf selbst abklären und die Grundpflege über die Krankenkasse abrechnen. Für die Behandlungspflege, zum Beispiel Wundversorgung oder Injektionen, braucht es weiterhin eine ärztliche Anordnung.
Kann ich eine private Pflegekraft für den Haushalt anstellen?
Eine Live-in-Betreuung vermitteln wir nicht. Seit dem 1. Dezember 2025 darf eine einzelne Person keine 24-Stunden-Betreuung leisten. Möglich ist, dass jemand aus Ihrer Familie oder Ihrem Umfeld bei PRICA angestellt wird und die Grundpflege übernimmt. Braucht es Pflege rund um die Uhr, übernimmt ein Team im Wechsel.
Wie schnell kann die Pflege beginnen?
Nach dem Besuch zu Hause beantragen wir die Kostengutsprache bei der Krankenkasse. Sobald sie vorliegt, starten wir. Wenn es eilt, etwa nach einem Spitalaufenthalt, sagen Sie es uns beim ersten Anruf.
In welchen Regionen pflegt PRICA?
In den Kantonen Zürich, Bern und Aargau. Wohnen Sie anderswo, rufen Sie uns trotzdem an. Wir sagen Ihnen, wer Ihnen weiterhelfen kann.
Bezahlt jemand auch Haushalt und Betreuung?
Nicht die Krankenkasse. Je nach Situation übernehmen Ergänzungsleistungen, die Gemeinde, eine Zusatzversicherung oder der Assistenzbeitrag der IV einen Teil. Bei Bedarf beantragen wir auch die Hilflosenentschädigung. Was davon für Sie infrage kommt, klären wir beim Besuch zu Hause.







